Antworten auf häufig gestellte Fragen
Generationenübergreifende Freiwilligendienste
Schön, dass Sie sich für „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ interessieren.
Was ist ein „Generationsübergreifender Freiwilligendienst“?
Generationsübergreifender Freiwilligendienst ist in zwei Richtungen generationsübergreifend. Die unterschiedlichen Leistungsangebote werden von und für alle Generationen erbracht. Ein Idealbild ist ein generationsübergreifendes Leistungsteam.
Wir sind überzeugt, dass Menschen aller Altersgruppen Formen von intensivem und dabei zeitlich begrenztem Engagement suchen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das bundesweite Modellprogramm „Freiwilligendienst aller Generationen“ initiiert. An dem hierzu ausgeschriebenen Ideenwettbewerb haben wir erfolgreich teilgenommen mit dem Projekttitel:
"MEHRgenerationenDORF Bietzerberg" - Ressourcen und Potenziale für "MEHR DORF" durch generationsübergreifenden Freiwilligendienst nutzen!
Das Projekt wird von Januar 2009 bis Dezember 2011 als Leuchtturmprojekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und wissenschaftlich begleitet.
Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch die Einbettung in den Verein „Bietzerberg-.miteinander-füreinander e.V.“ sichergestellt.
Ziel des generationsübergreifenden Freiwilligendienstes ist es, an bürgerschaftlichem Engagement interessierte Menschen, jung wie alt, zu gewinnen, um ein Netzwerk von Freiwilligen zu bilden, die ehrenamtlich Dienste in den unterschiedlichsten Bereichen schwerpunktmäßig für die Dorfgemeinschaft Bietzerberg anbieten. Die Idee knüpft dabei an das bestehende kleinräumige punktuelle System der Nachbarschaftshilfe an und stellt das freiwillige Engagement vieler einzelner in einen vernetzten, verlässlichen und verbindlichen Rahmen. Dadurch kann das "Potenzial und die Ressource", die dies für das Dorf und die Dorfgemeinschaft darstellt, effektiver, umfassender und vor allem nachhaltiger genutzt werden. So entsteht ein flexibles auf die individuellen Möglichkeiten der freiwilligen Helfer abgestimmtes System das viele zum Mitmachen motiviert.
Hierzu wird eine zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle im "Alten Pfarrhaus" gegründet. Das "Alte Pfarrhaus" soll eine Schlüsselrolle im generationsübergreifenden Angebotsnetz übernehmen. Es wird bereits laufende Angebote unterschiedlicher Vereine und Institutionen ebenso bündeln und beherbergen wie die am Bedarf der Dorfgemeinschaft orientierte Weiterentwicklung der Angebotsstruktur.
Die Grundlage bildet eine aktuell laufende Bedarfserhebung aller Bewohner, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, der drei Bietzerbergorte Harlingen, Bietzen und Menningen.
Anregungen werden unter der E-Mail info@mehr-generationen-dorf.de gerne entgegengenommen.
Häufig gestellte Fragen:
Im Durchschnitt 8 bis 20 Stunden in der Woche für die Dauer von mindestens sechs Monaten.
Vorausgesetzt wird Interesse und die Bereitschaft sich über einen begrenzten Zeitraum im Durchschnitt 8 bis 20 Stunden in der Woche freiwillig zu engagieren.
Ein Einsatzfeld wird zusammen mit dem/der Interessierten nach deren Wünschen, Kompetenzen und Fähigkeiten gesucht. Ideen der Interessierten werden dabei aufgegriffen um ein passendes Einsatzfeld zu finden und zu gestalten.
Beispielhafte Einsatzbereiche und Aufgaben:
Im Bereich Kinder- und Jugendliche
Hausaufgabenbetreuung
Freizeitangebote
Kinderbetreuung
Familienhilfe
Freizeit und Sport, Nachwuchsförderung "Mach Mit"
Sorgentelefon, Kindernottelefon
Im Bereich ältere Menschen
Betreuung von älteren Menschen z.B. mit Demenz,
Besuchsdienste,
gemeinsamer Mittagstisch,
Reisebegleitung für ältere Menschen,
Hausmeisterservice rund ums Haus, …
Freizeitbeschäftigungen mit Bewohner/innen von Alten- und Pflegeheimen, zum Beispiel spazieren gehen
Unterstützung von Bewohner/innen von Alten- und Pflegeheimen im Alltag, zum Beispiel Begleitung zum Arzt
Im Bereich Gruppen und Vereine
je nach Art
Planung, Organisation und Durchführung internationaler Jugendbegegnungen
Webdesign
Vorstandstätigkeiten
Sportangebote
Im Bereich behinderte Menschen
Freizeitangebote, zum Beispiel im handwerklichen, musischen oder sportlichen Bereich
Begleitung und Unterstützung in der Ausbildung
Im Bereich Menschen mit Migrationshintergrund
Integrationshilfe für Familien mit Migrationshintergrund,
Schüler als "Integrations- und Sprachscouts"
Begleitung zu Ämtern und Behörden
Im Bereich kranke und sterbende Menschen
Übernahme von Besuchsdiensten
Im Bereich Tourismus und Kultur
Gäste- und Gärtenführer
Touristinfo
Ausbau des Geschichtsdorfs Bietzerberg
Systematischer Aufbau eines Dorfarchivs
Im dörflichen Bereich
Vielseitige Engagementmöglichkeiten in unseren Dörfern:
Freizeitgestaltung (Kinder-, Jugend- oder Seniorengruppen)
Nachbarschaftshilfen
Kultureller Bereich (Konzerte, Kulturveranstaltungen)
Gestaltung und Pflege von Internetseiten
Kindertagesstätten
Technische Bereiche
Mitarbeit in der Koordinations- und Anlaufstelle "Altes Pfarrhaus"
Organisation Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Akquise und Motivation neuer freiwilliger Helfer in der Koordinations- und Anlaufstelle des "MEHRgenerationenDORFS Bietzerberg",
Begleitungsteam der "Freiwilligen-Akademie Bietzerberg"
Und vieles mehr…
Beide Seiten (Freiwillige und Einsatzstelle) können den Einsatz jederzeit beenden.
In der schriftlichen Vereinbarung über den Freiwilligendienst werden nach gegenseitiger Absprache zwischen dem/der Freiwilligen und der Einsatzstelle unter anderem der Beginn und das voraussichtliche Ende des Freiwilligendienstes festgelegt, dazu die beiderseitigen Aufgaben, der Aufwandsersatz oder gegebenenfalls ein Taschengeld und die Ansprechperson für den/die Freiwillige/n in der Einsatzstelle.
Ein Muster einer Vereinbarung können Sie in Kürze hier online einsehen.
Freiwillige sind während ihres Einsatzes haftpflicht- und unfallversichert.
Der Dienst wird freiwillig und unentgeltlich geleistet, persönliche Zeit wird eingebracht. Entstehende Kosten, wie zum Beispiel Fahrtgeld, Materialbeschaffungen oder sonstige Auslagen, werden dem/der Freiwilligen erstattet.
Die individuelle Begleitung der Freiwilligen im Projekt erfolgt zum einen durch die Koordinations- und Anlaufstelle "Altes Pfarrhaus" und zum anderen durch das "Begleitungsteam der Freiwilligen-Akademie Bietzerberg". Dieses Begleitungsteam setzt sich aus erfahrenen Freiwilligen der unterschiedlichen Einsatzfelder zusammen, die sich speziell für ihre Unterstützungs- und Begleitaufgabe weitergebildet haben oder diese Kompetenz bereits mitbringen.
Das Beleitungsteam und die Koordinations- und Anlaufstelle "Altes Pfarrhaus“ beraten den/die an einem Freiwilligendienst Interessierte/n und stellen den Kontakt zwischen Freiwilligem/r und Einsatzstelle her. Der/die Interessierte vereinbart einen Termin mit der Einsatzstelle zum gegenseitigen Kennenlernen. Gegebenenfalls wird ein Termin zum Hospitieren ausgemacht. Danach entscheiden beide Seiten, ob sie sich einen Einsatz vorstellen können. Sind beide dafür, so schließen sie eine Vereinbarung ab, in der nach gegenseitiger Absprache unter anderem die Aufgaben des/der Freiwilligen während seines/ihres Einsatzes festgelegt werden.
Das "Begleitungsteam der Freiwilligen-Akademie Bietzerberg stellt sicher, dass jedem Freiwilligen ein/e Ansprechpartner/in zugewiesen werden kann, der sie/ihn individuell fachlich und persönlich unterstützt und als Gesprächspartner/in fungiert. Für administrative und organisatorische Fragen steht die Koordinations- und Anlaufstelle "Altes Pfarrhaus" zur Verfügung.